Ein Band zwischen zwei Bäumen, ein paar Schritte darauf, und schon lachen alle: Eine Slackline ist ein einfaches Spiel, das im Park für viel gute Laune sorgt. Man braucht keine Vorkenntnisse, nur Geduld und die Bereitschaft, ein paar Mal herunterzufallen. Die ersten Versuche wackeln fast immer, und genau das macht den Reiz aus.
Der Aufbau
Such dir zwei Bäume mit kräftigen Stämmen, die nicht zu weit auseinanderstehen. Das Band sollte nicht zu hoch hängen, damit ein Absteigen leicht fällt. Schütze die Rinde, indem du ein Stück Stoff oder eine Matte um den Stamm legst, bevor du das Band befestigst. So bleiben die Bäume unversehrt, und das Band rutscht nicht. Nimm dir Zeit, das Band richtig zu spannen, und prüfe die Befestigung, bevor du aufsteigst. Barfuß oder in dünnen Socken hast du oft mehr Gefühl für das Band.
Achte auf den Boden unter der Slackline. Weiches Gras ist ideal, Steine oder Wurzeln sind es nicht. Schau dich um, ob Kinder, Hunde oder Spaziergänger in der Nähe sind, und wähle einen Platz mit genug Abstand. Wenn du im Park spielst, nimm Rücksicht auf die anderen Besucher, die auch ihre Ruhe suchen.
Für die ersten Schritte hilft ein Freund. Er kann dir die Hand reichen, während du aufsteigst, und dich stützen, bis du die Balance gefunden hast. Stell zuerst nur einen Fuß aufs Band und lass ihn dort ein paar Augenblicke stehen. Dann folgt der zweite, und schließlich versuchst du einen kleinen Schritt.
Der Blick geht nicht nach unten, sondern auf einen Punkt am Ende des Bandes, zum Beispiel einen Baumstamm. Die Arme sind seitlich ausgebreitet und locker, die Knie leicht gebeugt. Wenn du wackelst, ist das ganz normal. Atme ruhig, lächle über dich selbst und steig einfach noch einmal auf. Niemand erwartet, dass es sofort klappt.
Am Ende des Nachmittags ist das Band wahrscheinlich noch nicht bezwungen, aber du hast einen Schritt mehr geschafft als zu Beginn. Bau die Slackline wieder ab, bevor du gehst, und nimm alle Teile mit. Beim nächsten Mal weißt du, wie es geht, und schaffst vielleicht schon einen Schritt mehr. Ein Nachmittag im Park kann kaum entspannter sein.