Der Schrebergarten als Wochenendbewegung: graben, tragen, schneiden und harken

Landschaftsillustration

Wer einen Schrebergarten hat, kennt das: Am Wochenende gibt es immer etwas zu tun. Man gräbt ein Beet um, trägt Erde in der Schubkarre, schneidet die Hecke und harkt das Laub zusammen. Ohne dass man es merkt, ist man den ganzen Tag draußen und in Bewegung. Das ist eine ganz eigene Art, das Wochenende zu verbringen, und sie hat mit Sport wenig zu tun.

Werkzeug in Reichweite

Ein aufgeräumter Schuppen macht vieles leichter. Hänge Spaten, Rechen und Schere so auf, dass du sie ohne Suchen greifen kannst. Ein Paar Handschuhe hängt gleich daneben. Wenn alles seinen Platz hat, beginnt die Arbeit mit einem Griff und nicht mit einer Suche. Das spart Zeit, und man bleibt in Schwung.

Wechsle die Tätigkeit im Lauf des Tages. Wer lange gräbt, schneidet zwischendurch etwas oder harkt ein Stück Rasen. Der Wechsel macht die Arbeit abwechslungsreicher und ist angenehmer als immer dieselbe Bewegung. Gerade die ruhigen Arbeiten, wie Jäten oder Pflücken, sind ein guter Ausgleich zu den kräftigen. Nimm dir außerdem ab und zu einen Moment, um dich aufzurichten, die Arme zu strecken und zu schauen, was du schon geschafft hast.

Schwere Dinge trägt man besser zu zweit oder in mehreren kleinen Ladungen. Eine Schubkarre nimmt vieles ab, und eine Kiste mit Griffen ist praktischer als ein loser Sack. Wenn du allein bist, teile die Arbeit auf, statt alles in einem Gang zu erledigen. Du musst nichts beweisen, und der Garten läuft nicht weg.

Denk an Sonnenhut, festes Schuhwerk und Kleidung, die schmutzig werden darf. Bei Hitze suchst du dir am besten schattige Arbeiten, und bei Regen bleibt Zeit für den Schuppen oder das Gewächshaus. Ein Platz zum Sitzen im Schatten gehört einfach dazu, damit du auch die Ruhe genießen kannst.

Am Ende des Tages sieht man, was man getan hat: ein frisch gegrabenes Beet, ein Stapel Schnittgut, ein sauberer Weg. Das gibt ein gutes Gefühl, das mit keiner Statistik zu tun hat. Setz dich mit einem Nachbarn auf die Bank und schau dir das Ergebnis an. So wird Gartenarbeit zu dem, was sie sein soll: ein ruhiger, sinnvoller Teil der Woche.