Wohin mit Schlüssel, Telefon und Taschentuch beim Laufen?

Landschaftsillustration

Kaum jemand denkt beim ersten Lauf an die Taschen. Man zieht sich um, schnürt die Schuhe und merkt erst unterwegs, dass der Schlüssel klimpert, das Telefon rutscht und das Taschentuch fehlt. Solche Kleinigkeiten können das Laufen ziemlich verleiden. Mit ein paar einfachen Lösungen bleibt alles an seinem Platz.

Kleine Taschen, kleine Lösungen

Am einfachsten ist eine Laufhose oder Jacke mit einer Tasche, die sich verschliessen lässt. Reissverschlusstaschen sind besonders praktisch, weil nichts herausfallen kann. Falls deine Kleidung keine hat, hilft eine kleine Gürteltasche, die eng am Körper sitzt und nicht hüpft. Achte darauf, dass du sie nicht zu locker trägst, sonst scheuert sie und stört bei jedem Schritt.

Den Schlüssel kannst du an einer Schnur am Schuh oder in einer kleinen Innentasche befestigen. Wenn er in einer Tasche mit anderen Dingen liegt, wickle ihn in ein Taschentuch, damit er nicht klimpert. Manche lassen den Schlüssel gar nicht bei sich, sondern vereinbaren mit der Familie, dass jemand zu Hause ist. Wichtig ist, dass du dir vorher überlegst, wie du wieder ins Haus kommst.

Das Telefon gehört ebenfalls ans Mitnehmen, falls du Hilfe brauchst oder ein Foto machen möchtest. Ein Armband oder eine kleine Tasche am Gürtel hält es fest. Wenn dir das zu viel ist, steckst du es in eine Reissverschlusstasche der Jacke. Behalte es bei Regen in einer kleinen Tüte, damit es trocken bleibt. Und lass dich beim Laufen nicht ständig davon ablenken.

Ein Taschentuch gehört meistens in die Ärmelinnenseite oder in eine kleine Tasche, wo du es schnell findest. Ein Stofftaschentuch ist praktischer als eines aus Papier, weil es nicht zerbröselt, wenn es feucht wird. Wenn du gerne ein Stirnband trägst, kann es auch beim Abwischen helfen. So bist du auf kleine Zwischenfälle vorbereitet.

Nimm nur das Nötigste mit, denn jedes Teil in der Tasche wird beim Laufen spürbar. Probiere deine Lösung zuerst bei einer kurzen Runde aus und ändere, was stört. Nach ein paar Läufen hast du deine persönliche Ausstattung gefunden. Dann musst du nicht mehr überlegen, sondern kannst einfach losgehen. Am Ende zählt nur, dass du dich unterwegs frei fühlst und dass nichts hüpft, klimpert oder drückt.